Russlandbeauftragter: Waffenstillstand in Gefahr

Der geplante Waffenstillstand im Kriegsgebiet Ostukraine steht aus Sicht des Russlandbeauftragten der Bundesregierung, Gernot Erler, auf wackeligen Füßen. Es bestehe die Gefahr, dass Regierungstruppen und prorussische Separatisten bis zum Beginn der Feuerpause am Samstagabend dem Gegner noch Verluste beibringen wollen, sagte der SPD-Politiker im Bayerischen Rundfunk. Die Verbitterung darüber könne so groß werden, dass die Bereitschaft zum Waffenstillstand dann zu gering sei. Insgesamt sei das in Minsk erzielte Verhandlungsergebnis aber zu loben, sagte Erler.