Säugling nach Behandlungsfehler tot - Eltern erhalten 45 500 Euro

Nach einem Behandlungsfehler mit tödlichen Folgen für einen Säugling haben sich die Eltern und eine Nürnberger Klinik auf einen Vergleich geeinigt. Die Klinik zahlt Mutter und Vater 45 500 Euro Schmerzensgeld, wie ein Sprecher des Landgerichts Ansbach mitteilte. Der sieben Woche alte Säugling starb im Jahr 2011. Das Baby war mit Bauchschmerzen und Durchfall in die Klinik gekommen, ihm wurde eine Infusion gelegt. Doch sein Zustand verschlechterte sich, kurze Zeit später war es tot. Nach Anhörung mehrerer Sachverständiger wurde wahrscheinlich die Infusion falsch gelegt.