Savchenko/Massot mit gutem WM-Start - kleine Wackler

Die deutsch-französischen Paarläufer Aljona Savchenko und Bruno Massot haben eine WM-Premiere mit kleinen Wacklern hingelegt.

Savchenko/Massot mit gutem WM-Start - kleine Wackler
Cj Gunther Savchenko/Massot mit gutem WM-Start - kleine Wackler

Mit der frühen Startnummer 10 wurden die EM-Zweiten in Boston bei ihren ersten gemeinsamen Welttitelkämpfen vom Preisgericht mit ordentlichen 74,22 Punkten bewertet. «Wir haben gekämpft, aber es war nicht unser bestes Kurzprogramm», sagte Savchenko in den Katakomben des TD Gardens.

Die fünfmalige Weltmeisterin landete in dem gefühlvollen Vortrag zu Klängen aus dem Cirque du Soleil beim Wurfflip auf zwei Füßen, ihr neuer Partner wackelte bei der Landung des dreifachen Toeloops. So ließen die Wertungsrichter noch Luft nach oben. Bei noch zwölf ausstehenden Paaren übernahmen die Wahl-Oberstdorfer zunächst die klare Führung vor 9000 Zuschauern.

«Wir haben gefühlt, wie das Publikum hinter uns stand. Es ist einfach ein unglaubliches Gefühl, wieder zurück zu sein», meinte die 32-jährige Savchenko, die nach dem Wechsel von Robin Szolkowy zu Massot wegen der 18-monatigen Sperre lange aussetzen musste.

Wegen der fehlenden Weltranglistenpunkte liefen sie so früh. Schon beim ersten Element, einem hoch geworfenen Twist, brandete Szenenapplaus auf. «Das war Gänsehaut pur», bekannte Trainer Alexander König. Udo Dönsdorf, Sportdirektor der Deutschen Eislauf-Union (DEU), sagte zufrieden: «Das war eine große Bewährungsprobe, die sie ordentlich gelöst haben.» Besonders der 27 Jahre alte Massot kam mit seiner Anspannung gut klar.