Schabowskis Ehefrau empört: Zettel gestohlen und kaltblütig verkauft

Nach dem überraschend aufgetauchten historischen Sprechzettel von Ex-SED-Politbüro-Mitglied Günter Schabowski hat sich dessen Ehefrau fassungslos gezeigt. «Das ist der kaltblütige Verkauf einer gestohlenen Sache», sagte Irina Schabowski der dpa. Die Stiftung Haus der Geschichte hat das Blatt für 25 000 Euro von Bekannten Schabowskis gekauft. «Das ist eine Krimigeschichte», sagt Schabowskis Frau. Die Familie habe den Zettel Anfang der 1990er Jahre an Bekannte gegeben, die sich ihn näher ansehen wollten. Trotz wiederholter Bitten hätte sie nichts zurückbekommen.