Schaeffler profitiert von Euroschwäche und Autogeschäft

Das Geschäft mit der Autoindustrie läuft beim Wälzlagerhersteller Schaeffler weiter rund. Dank des wachsenden Kerngeschäfts und des schwachen Euro konnte der im SDax notierte Konzern im vergangenen Jahr auch die Schwäche im Industriegeschäft ausbügeln.

Schaeffler profitiert von Euroschwäche und Autogeschäft
Daniel Karmann Schaeffler profitiert von Euroschwäche und Autogeschäft

Insgesamt wuchs der Konzernumsatz im Jahresvergleich um 9,1 Prozent auf 13,23 Milliarden Euro, wie das Unternehmen mitteilte. Ohne Rückenwind aus der Umrechnung in Euro hätte das Plus 3,5 Prozent betragen. Im laufenden Jahr peilt Vorstandschef Klaus Rosenfeld ein Wachstum von 3 bis 5 Prozent an.

Unter dem Strich kam das Plus bei den Erlösen aber nicht an, weil Schaeffler im Dezember 238 Millionen Euro für mögliche Schadensersatzansprüche in einem Kartellverfahren zurücklegte. Außerdem wurden für den Konzernumbau im schwächelnden Industriegeschäft Rückstellungen von 36 Millionen Euro gebildet. Der Konzerngewinn schrumpfte um 9,6 Prozent auf 591 Millionen Euro.