Schäuble: Briefkastenfirmen verbieten ist sinnlos

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hält ein Verbot von Briefkastenfirmen für sinnlos. «Klingt schön, nützt aber gar nichts», sagte Schäuble im «Bericht aus Berlin» der ARD. Nach der Aufdeckung Hunderttausender anonymer Briefkastenfirmen in Panama setzt Schäuble stattdessen auf einen automatischen Informationsaustausch und vernetzte internationale Geldwäsche-Register über die Eigentümer von Stiftungen und Trusts. «Dann finde ich in der Praxis alle Leute, die solche Oasen nutzen», erklärte der Minister.