Schauer und kurze Gewitter - verbreitet stürmisch

Heute Früh setzt auch in der Osthälfte Regen ein. In Kammlagen der östlichen Mittelgebirge und im Nordosten fällt auch Schnee, sonst regnet es bis in die höchsten Lagen. Die Frühwerte liegen zwischen 11 Grad am Oberrhein und 1 Grad in Vorpommern.

Schauer und kurze Gewitter - verbreitet stürmisch
Wolfgang Kumm Schauer und kurze Gewitter - verbreitet stürmisch

Der Wind aus westlichen Richtungen wird wieder stärker und erreicht in Böen vielfach Sturmstärke, so der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach. An der Küste und im Bergland treten teils schwere Sturmböen, in exponierten Höhenlagen auch orkanartige Böen oder Orkanböen auf.Tagsüber geht der Regen von Nordwesten her rasch in Regen- und Graupelschauer über, dabei kann es auch kurze Gewitter geben. Im Nordosten und vor allem in der Südhälfte regnet es noch für längere Zeit.

Dazu weht ein landesweit starker bis stürmischer West- bis Nordwestwind, der in Böen durchweg Sturmstärke erreicht. Vor allem in Verbindung mit Schauern oder kurzen Gewittern treten auch schwere Sturmböen und einzelne orkanartige Böen, im Bergland Orkanböen auf. Gegen Abend nimmt der Wind von Westen her allmählich ab. Die Tageshöchsttemperaturen erreichen 6 Grad auf Rügen und bis 15 Grad in einigen Alpentälern.In der Nacht zum Mittwoch treten vor allem an den Alpen noch länger anhaltende Niederschläge auf, die Schneefallgrenze sinkt dabei in der Früh bis auf 600 m.

Aber auch sonst muss wiederholt mit Schauern und einzelnen, teils kräftigen Gewittern gerechnet werden, die nur vorübergehend etwas abklingen. Die Schneefallgrenze schwankt um etwa 400 m, in kräftigeren Schauern kann es auch bis in tiefe Lagen Schnee und Graupel mit Glätte geben. Nur örtlich begrenzt lockern die Wolken auf. Bei Tiefstwerten zwischen 6 und 1 Grad im Tiefland sowie bis -2 Grad in höheren Lagen besteht besonders im Bergland Glättegefahr.

Es weht weiter ein kräftiger, in Böen starker bis stürmischer Wind um West, der erst ausgangs der Nacht von Westen und Südwesten her allmählich nachlässt. Im Norden und Osten sind vor allem bei Schauern und Gewittern bis in tiefere Lagen noch stürmische Böen oder Sturmböen, an den Küsten auch schwere Sturmböen möglich. Auf den Berggipfeln weht der Wind in Orkanstärke.