Schettino verteidigt sich unter Tränen - Spannung vor Urteil

Kurz vor dem Urteil gegen «Costa Concordia»-Kapitän Francesco Schettino hat der Angeklagte unter Tränen seine Rolle als Sündenbock beklagt. Sein Kopf sei geopfert worden, um wirtschaftliche Interessen zu schützen, sagte Schettino vor Gericht, bevor sich die drei Richter zur Beratung zurückzogen. Um 19 Uhr wollen sie erklären, ob sie ihr Urteil verkünden oder weitere Zeit zur Beratung brauchen. Schettino werden unter anderem mehrfache fahrlässige Tötung und Körperverletzung sowie das Verlassen des Schiffs vorgeworfen. Die Anklage hat eine Haftstrafe von 26 Jahren und drei Monaten gefordert.