Schickedanz-Prozess fortgesetzt - 1,9 Milliarden Euro gefordert

Der Schadenersatz-Prozess von Quelle-Erbin Madeleine Schickedanz ist nach längerer Pause fortgesetzt worden. Die Klägerin erschien nicht zur mündlichen Verhandlung am Kölner Landgericht. Sie fordert in dem Zivilprozess insgesamt 1,9 Milliarden Euro, vor allem von ihrem früheren Vermögensberater Josef Esch und der einstigen Führung ihrer damaligen Hausbank Sal. Oppenheim. Die Ex-Milliardärin hatte hohe Summen in den Arcandor-Konzern - vorher KarstadtQuelle - gesteckt, der 2009 Pleite ging. Schickedanz zufolge wurde ihr Vermögen gegen ihren Willen riskant angelegt und verschleudert.