Schmadtke kritisiert Transfer-Wahnsinn: «Gefährlich»

Kölns Manager Jörg Schmadtke hat das Transferverhalten einiger Vereine und die in diesem Sommer explodierenden Ablösesummen kritisiert.

Schmadtke kritisiert Transfer-Wahnsinn: «Gefährlich»
Ina Fassbender Schmadtke kritisiert Transfer-Wahnsinn: «Gefährlich»

Für kleinere oder mittelgroße Clubs wie Köln sei es «gefährlich», den Wahnsinn mitzumachen, sagte der Geschäftsführer des Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln im Trainingslager in Kitzbühel in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur. «Dass der eine oder andere Verein glaubt, er müsse da mithalten, könnte zum Problem werden. Ich bin gespannt, wenn einige in ein oder zwei Jahren Kassensturz machen», sagte Schmadtke.

In der Bundesliga sehe er eine Dreiklassengesellschaft. «Da sind ein, zwei Clubs, die um den Titel spielen. Dann ein paar, die um die internationalen Plätze kämpfen. Der Rest spielt mehr oder minder um den Klassenverbleib», betonte der 52-Jährige.

Spekulationen, dass Nationalspieler Jonas Hector die Kölner noch in diesem Sommer vorzeitig verlassen werde, wies Schmadtke zurück. «Es gibt keine Bestrebungen, ihn abzugeben und keine Anzeichen, dass er weg will», sagte der Manager über den EM-Linksverteidiger, der von Kölns Trainer Peter Stöger als Sechser eingeplant ist.