Schockgefrostet: Fusionsprojekt «Wendelstein 7-X» startet bald

X» nähert sich in großen Schritten ihrer Inbetriebnahme. Die Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik in Greifswald haben mit dem Herunterkühlen von 450 Tonnen Metall auf minus 270 Grad Celsius begonnen.

Schockgefrostet: Fusionsprojekt «Wendelstein 7-X» startet bald
Stefan Sauer Schockgefrostet: Fusionsprojekt «Wendelstein 7-X» startet bald

Das ist Voraussetzung dafür, dass die Magnetspulen supraleitend werden, in denen später das bis zu 100 Millionen Grad heiße Plasma gehalten werden soll. «Das ist der entscheidende Schritt in der Inbetriebnahmephase», sagte der wissenschaftliche Leiter Thomas Klinger am Dienstag.

Im Spätsommer 2015 wollen die Forscher mit den ersten Tests mit Wasserstoff und Helium beginnen, um die Verschmelzung von Atomkernen ähnlich den Prozessen auf der Sonne zu erforschen. Die Betriebsgenehmigung steht noch aus.