Schulz: Athens Finanzminister verspielt Vertrauen

EU-Parlamentspräsident Martin Schulz hat das forsche Auftreten der griechischen Regierung in den Verhandlungen über einen Weg aus der Schuldenkrise scharf kritisiert. Ein Finanzminister, der wenige Tage, nachdem er mit 18 seiner Kollegen eine Einigung erzielt habe, diese wieder in Frage stelle, schaffe kein Vertrauen, sagte Schulz der «Rheinischen Post». Finanzminister Gianis Varoufakis hatte erneut einen Schuldenschnitt ins Gespräch gebracht - obwohl Athen zugesagt hatte, die Forderungen aller Gläubiger zu bedienen. Der Bundestag stimmt heute über die Verlängerung des Athen-Hilfsprogramms ab.