Schulz bedauert Ausgang des Referendums in den Niederlanden

EU-Parlamentspräsident Martin Schulz hat das Nein der Niederländer im Referendum über das Assoziierungsabkommen der EU mit der Ukraine bedauert. Nunmehr müsse um das «Zivilisationsprojekt» Europa gekämpft werden, sagte der SPD-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Denn bei dem Referendum hätten die Argumente des Nein-Lagers mit vielem zu tun gehabt, «nur nicht mit dem Inhalt der eigentlichen Frage, nämlich dem Assoziierungsabkommen EU-Ukraine». Es sei ein wichtiger Bestandteil, um den Frieden in einer Region wieder herzustellen, die durch Krieg schwer mitgenommen wurde.