Schulz zur Flüchtlingskrise: Mangelhafte Situation der EU

Der Präsident des Europaparlaments, Martin Schulz, hat den EU-Staaten Tatenlosigkeit und mangelnde Solidarität in der Flüchtlingskrise vorgeworfen. «Der Zustand der Europäischen Union war schon besser», kritisierte Schulz bei einem EU-Krisentreffen in Brüssel. Die beschlossene Verteilung von insgesamt 160 000 Flüchtlingen in Europas komme nur schleppend voran. Die EU-Staaten müssten mit den Nachbarländern auf dem Balkan konstruktiv zusammenarbeiten. Die Balkanroute ist Thema des Treffens.