Schunkeln und Schnipseln: Narren genießen Weiberfastnacht

Weiberfastnacht, 11 Uhr 11. Pünktlich wie es sich gehört ist in den rheinischen Karnevalshochburgen der Frohsinn ausgebrochen.

Schunkeln und Schnipseln: Narren genießen Weiberfastnacht
Rolf Vennenbernd Schunkeln und Schnipseln: Narren genießen Weiberfastnacht

In Mainz gingen die Weiber - schnipsel-schnipsel - auf Krawattenjagd. In Düsseldorf stürmten die Möhnen (Weiber) das Rathaus und setzten den Bürgermeister gefangen. In Köln ließ das Dreigestirn bei strahlender Sonne die Narren los. Ein besonderes Schauspiel bot sich vor dem Kölner Dom: Dort fuhren als Skifahrer verkleidete Narren die Treppen zum Hauptbahnhof hinunter.

Im Südwesten übernahmen vielerorts die Mäschgerle das Zepter. Sie kennen den Donnerstag vor Aschermittwoch als den «Schmotzigen Dunschdig». Die schwäbisch-alemannische Fastnacht beginnt bereits vor Sonnenaufgang mit Musik und viel Krach. Später ziehen die Narren in vielen Städten durch die Straßen und befreien Schulen, Kindergärten oder Firmen.