Schwacher Euro schiebt Geschäfte bei Bosch kräftig an

Der schwache Euro hat die Geschäfte des Technikkonzerns und Autozulieferers Bosch im ersten Quartal kräftig gestützt.

Schwacher Euro schiebt Geschäfte bei Bosch kräftig an
Sebastian Kahnert Schwacher Euro schiebt Geschäfte bei Bosch kräftig an

Die Umsätze seien um 13 Prozent gestiegen, wie der Konzern am Mittwoch in Gerlingen bei Stuttgart mitteilte. Die im ersten Vierteljahr vollzogenen Komplettübernahmen von Bosch Siemens Hausgeräte (BSH) und ZF Lenksysteme sei dabei herausgerechnet. Auch abzüglich der Wechselkurseffekte betrug das Plus noch 5,4 Prozent.

Damit lag das Wachstum schon über dem für das Gesamtjahr angepeilten Zielkorridor von drei bis fünf Prozent. Angaben zur absoluten Höhe des Umsatzes im ersten Quartal machte Bosch nicht.

Schon 2014 hatte der Konzern seine Ziele dank des starken Kfz-Geschäfts mit einem Plus von 6,3 Prozent auf 49 Milliarden Euro Umsatz übertroffen. Unterm Strich verdoppelte Bosch den Gewinn auf 2,6 Milliarden Euro. Im Vorjahr hatte der Ausstieg aus dem Solargeschäft das Ergebnis belastet.