Schwaches Geschäft mit Lebensversicherungen bremst Ergo

Rückläufige Geschäfte auf dem Heimatmarkt haben 2014 das Wachstum des Versicherungskonzerns Ergo gebremst.

Schwaches Geschäft mit Lebensversicherungen bremst Ergo
Rolf Vennenbernd Schwaches Geschäft mit Lebensversicherungen bremst Ergo

Vor allem das Geschäft mit Lebensversicherungen lief in Deutschland angesichts des niedrigen Zinsumfeldes schlechter. Die Beitragseinnahmen verringerten sich hier um fast 4 Prozent, berichtete das Unternehmen in Düsseldorf.

Doch auch bei Krankenversicherungen sowie Schaden- und Unfallversicherungen gingen die Beitragseinnahmen der Erstversicherungstochter des weltgrößten Rückversicherers Munich Re zurück. Im Ausland glänzte Ergo dagegen nach den Sanierungsanstrengungen der vergangenen Jahre mit kräftigem Wachstum.

Unter dem Strich konnte der Versicherer seine Betragseinnahmen um 0,3 Prozent auf 18,1 Milliarden Euro steigern.

Das Konzernergebnis erhöhte sich sogar um gut 42 Prozent auf 620 Millionen Euro. Allerdings trugen dazu in erheblichem Maße Sondereffekte aus Steuerrückzahlungen und Zinsabsicherungsmaßnahmen bei.

Im laufenden Jahr will Ergo seine Marktposition in Deutschland stabilisieren und sein Engagement im Ausland weiter ausbauen. Dabei rechnet der Versicherer mit einem Ergebnis von 400 bis 500 Millionen Euro.