Schwarzwälder Schinkenhersteller wehren sich gegen Krebsverdacht

Schwenningen (dpa) - Der Schutzverband Schwarzwälder Schinkenhersteller hat der Weltgesundheitsorganisation WHO eine Verunsicherung der Verbraucher vorgeworfen. Grund ist die WHO-Warnung vor Krebs durch verarbeitetes Fleisch. Von Schinken gehe keine Gesundheitsgefahr aus, sagte Verbandschef Hans Schnekenburger der dpa. Er könne ohne Bedenken gegessen werden. Die WHO habe ihre Vorwürfe nicht mit Zahlen belegt, die Debatte sei ideologisch gefärbt. Die WHO hatte davor gewarnt, dass der regelmäßige Konsum von verarbeitetem Fleisch das Risiko für Darmkrebs erhöhe.