Schweigen im Berliner Mordprozess um Feuertod einer Schwangeren

Zum Auftakt des Berliner Prozesses um den qualvollen Feuertod einer schwangeren jungen Frau haben die beiden Angeklagten geschwiegen. Lediglich «Nein» sagten die 20-Jährigen vor dem Landgericht auf die Frage der Richterin, ob sie zu den Tatvorwürfen Stellung nehmen. Einer der Angeklagten ist der Vater des toten Kindes. Die Ermittler gehen davon aus, dass mit dem Verbrechen die Geburt des kleinen Mädchens verhindert werden sollte. Maria P. war im achten Monat schwanger. Die Anklage wirft den Männern gemeinschaftlichen, heimtückischen Mord aus niederen Beweggründen vor.