Schweiz entscheidet über Zuwanderung, Gold und Steuerprivilegien

Die Schweizer entscheiden heute bei einer Volksabstimmung, ob die Zuwanderung in die Alpenrepublik drastisch gedrosselt werden muss. Die Initiative ist umstritten: Sie verlangt, die jährliche Nettozuwanderung generell auf 0,2 Prozent der Wohnbevölkerung zu begrenzen. Das wären weniger als 17 000 Menschen - im Vergleich zu bisher bis zu 100 000. Gleichzeitig können die Schweizer über eine Erhöhung der Goldreserven ihrer Nationalbank und die Abschaffung von Steuerprivilegien für reiche Ausländer abstimmen. Bei Umfragen gab es für keine der drei Initiativen eine Mehrheit.