Schweizer lehnen drastische Beschränkung der Zuwanderung klar ab

Das Schweizer Wahlvolk hat einer drastischen Begrenzung der Zuwanderung über bereits beschlossene Beschränkungen hinaus eine klare Absage erteilt. Laut Hochrechnungen stimmten 74 Prozent der Teilnehmer eines Referendums gegen die Volksinitiative «Stopp der Überbevölkerung». Die wollte erreichen, dass die Migration künftig gesetzlich auf 0,2 Prozent der ständigen Wohnbevölkerung begrenzt wird. Das hätte bedeutet, dass pro Jahr nur wenig mehr als 16 000 Menschen in die Schweiz einwandern dürfen. In den vergangenen Jahren waren es meist mehr als 80 000.