Schwesig macht sich für Familienwahlrecht stark

Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig möchte Familien mit Kindern bei Wahlen ein stärkeres Stimmgewicht geben. Sie finde deshalb das Modell eines Familienwahlrechts gut. «Dann bekäme ein Elternteil pro Kind eine zusätzliche Stimme», sagt die SPD-Politikerin der «Rhein-Neckar-Zeitung». Schwesig machte zugleich deutlich, dass es sich um einen persönlichen Denkanstoß handele, der kontrovers diskutiert werde und auch in ihrer eigenen Partei umstritten sei. Ihre Sprecherin fügte in der Bundespressekonferenz zudem hinzu, dass das Wahlrecht «Sache des Parlaments» sei.