Schwesig: Unbegleitete junge Flüchtlinge anders verteilen

Familienministerin Manuela Schwesig hat die Pläne der Bundesregierung verteidigt, unbegleitete minderjährige Flüchtlinge nach dem selben Prinzip wie erwachsene Asylbewerber auf die Länder zu verteilen. Die Kapazitäten an den Orten, an denen bisher viele dieser Jugendlichen ankommen, seien erschöpft, sagte sie der «Rhein-Neckar-Zeitung». Mitte Juli hatte das Bundeskabinett einen Gesetzentwurf beschlossen. Danach sollen Kinder und Jugendliche, die als Flüchtlinge alleine nach Deutschland kommen, künftig im gesamten Bundesgebiet nach dem Königsteiner Schlüssel verteilt werden.