Schwesig will Union bei Lohngleichheit nicht zu weit entgegenkommen

Im Streit um das geplante Gesetz für mehr Lohngleichheit stemmt sich Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig gegen umfassende Änderungswünsche der Union. Wer es ernst meine mit der Lohngerechtigkeit, dürfe nicht einen Großteil der Frauen davon ausschließen, sagte Schwesig der Deutschen Presse-Agentur. An mehreren Punkten geht ein Gesetzentwurf Schwesigs vom vergangenen Jahr der Union zu weit. Ein Punkt ist der darin vorgesehene Auskunftsanspruch für alle Beschäftigten der Privatwirtschaft und des öffentlichen Diensts außer Landes- und Kommunalbeamten.