Südkoreanischer Soldat wegen Tötung von Kameraden zum Tode verurteilt

Sieben Monate nach seinen tödlichen Schüssen auf fünf Kameraden ist ein südkoreanischer Soldat von einem Militärgericht zum Tode verurteilt worden. Der Schütze habe vorsätzlich unbewaffnete Kameraden in der Kaserne getötet, sagte der Richter. Die Todesstrafe wird in Südkorea seit 1997 nicht mehr vollstreckt. Bei der Tat nahe der Grenze zu Nordkorea wurden im Juni vergangenen Jahres zudem sieben Soldaten verletzt. Der Schütze, der zunächst flüchtete und zwei Tage später gefasst wurde, gab an, von anderen Soldaten schikaniert worden zu sein.