Südkoreas Präsidentin will gesunkene Fähre «Sewol» heben lassen

Ein Jahr nach der «Sewol»-Fährkatastrophe mit mehr als 300 Toten hat Südkoreas Präsidentin Park Geun Hye die Bergung des Wracks angekündigt. Sie gab damit auch den Forderungen der Opfer-Familien nach. Die Ankündigung machte sie in einer Rede auf der Insel Jindo, vor der die «Sewol» im Wasser liegt. Die Fähre war vor genau einem Jahr gesunken. Die meisten Opfer unter den ursprünglich 476 Insassen waren südkoreanische Schüler. Hunderte Menschen suchten zum ersten Jahrestag des Unglücks einen Traueraltar auf.