Sechs afghanische Flüchtlingskinder in Ägäis ertrunken

Drei Monate nach dem Tod des syrischen Flüchtlingsjungen Aylan sind in der türkischen Ägäis erneut sechs Kinder auf dem Weg nach Griechenland ums Leben gekommen. Sie gehörten zu einer Gruppe afghanischer Flüchtlinge, deren Schlauchboot in der Nacht vor der Küste von Cesme bei Izmir leckschlug, wie die Nachrichtenagentur Anadolu meldete. Fünf Afghanen, darunter auch ein zwölfjähriger Junge, seien stark unterkühlt gerettet worden. Wie Anadolu berichtete, sei ein weiteres Flüchtlingskind tot am Strand von Cesme angespült worden.