Sechs Romane für Shortlist nominiert

Im Wettbewerb um den Deutschen Buchpreis sind sechs Autoren für das Finale nominiert worden.

Die Jury entschied sich aus den 20 Titeln der Longlist für Mirko Bonné («Nie mehr Nacht»), Reinhard Jirgl («Nichts von euch auf Erden»), Clemens Meyer («Im Stein»), Terézia Mora, («Das Ungeheuer»), Marion Poschmann («Die Sonnenposition») und Monika Zeiner («Die Ordnung der Sterne über Como»). Dies teilte der Börsenverein des Deutschen Buchhandels am Mittwoch in Frankfurt mit.

Der Sieger wird am 7. Oktober zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse bekanntgegeben. Der Preis für die beste literarische Neuerscheinung des Jahres ist mit insgesamt 37 500 Euro dotiert. Nicht auf die Shortlist haben es prominente Autoren wie Daniel Kehlmann («F») und Altmeister Uwe Timm («Vogelweide») geschafft.

«Auf der Shortlist stehen extrem unterschiedliche Schreibweisen nebeneinander und zeigen so die Vielfalt der gegenwärtigen literarischen Möglichkeiten: lyrische Bilderwelten, große Weltentwürfe, psychologisch genau ausdifferenzierte Figurenkonstellationen», sagte der Kritiker Helmut Böttiger, Sprecher der siebenköpfigen Jury. Der deutschsprachige Gegenwartsroman zeige sich spannungsreicher denn je. Die Jury hat insgesamt 201 neue Romane in den vergangenen fünf Monaten gesichtet.