Seehofer überdenkt Vorratsdatenspeicherung - kürzere Speicherfrist

Als Folge der NSA-Abhöraffäre überdenkt die CSU ihre Position bei der Vorratsdatenspeicherung. Der Schutz der persönlichen Kommunikationsdaten müsse in den Koalitionsgesprächen eine zentrale Rolle spielen, sagte CSU-Chef Horst Seehofer dem «Focus». Bei allem Verständnis für die Terrorbekämpfung sei spätestens jetzt klar, dass der Datenschutz gleichrangig sei. Die Speicherfrist von sechs Monaten bei der Vorratsdatenspeicherung sei zu lang und erhöhe das Risiko des Missbrauchs.