Seehofer hält Klagedrohung vor zweitem Asyl-Krisengipfel aufrecht

Vor dem zweiten Asyl-Krisengipfel der großen Koalition innerhalb weniger Tage hält sich CSU-Chef Horst Seehofer den Klageweg gegen die Bundesregierung demonstrativ offen. Allerdings gehen die Spitzen von Union und SPD davon aus, dass es im Dreiergespräch von Kanzlerin Angela Merkel, SPD-Chef Sigmar Gabriel und Seehofer morgen zu einer Einigung über die weitere Flüchtlingspolitik kommt. Kompromisslinien zeichneten sich heute jedoch noch nicht ab - die Fronten seien verhärtet, hieß es in Koalitionskreisen. Ein Knackpunkt ist die Frage, ob Registrierungszonen eingezäunt und bewacht werden sollen.