Seehofer reist zu Putin - Staatsregierung weist Kritik zurück

Begleitet von viel Kritik reist Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer morgen zu einem Gespräch mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin nach Moskau. Begleitet wird er von seinem Vorvorgänger Edmund Stoiber, der gute Drähte zu Putin hat und das Treffen für Seehofer arrangiert hat. Staatskanzleichef Marcel Huber versicherte, Seehofer betreibe keine «Nebenaußenpolitik». Es gehe um die Vertretung bayerischer Interessen. Auch Kanzlerin Angela Merkel habe die Reise befürwortet. Kritik an der Reise Seehofers kam nicht nur von der Opposition, sondern auch aus den Reihen der Union.