Seehundsterben an der Nordsee: Bereits 150 tote Tiere

An der Nordseeküste in Schleswig-Holstein werden weiterhin täglich tote und schwer kranke Seehunde gefunden. «Seit Anfang Oktober sind insgesamt rund 150 tote Tiere entdeckt worden», so der Nationalparkamt-Sprecher Hendrik Brunckhorst in Husum.

Seehundsterben an der Nordsee: Bereits 150 tote Tiere
Christian Charisius Seehundsterben an der Nordsee: Bereits 150 tote Tiere

Tote Tiere seien bislang an den Küsten der Nordseeinseln Helgoland, Amrum, Föhr und Sylt gefunden worden. Viele der Tiere waren bereits mehrere Jahre alt. Tierschützer befürchten ein Massensterben von Seehunden. In Büsum untersuchten Experten der Tierärztlichen Hochschule Hannover, ob Staupe- oder Influenzaviren eine Rolle spielen. Erste Ergebnisse werden im Laufe der Woche erwartet.