Seit Juli mehr als 4000 Menschen bei Armeeoffensive in Türkei getötet

Bei der Militäroffensive gegen die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK im Südosten der Türkei sind innerhalb von acht Monaten mehr als 4000 Menschen getötet worden. Die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu berichtet, die Armee habe seit Juli vergangenen Jahres rund 3600 PKK-Kämpfer getötet. Zudem seien 355 Sicherheitskräfte und 285 Zivilisten ums Leben gekommen. Insgesamt seien mehr als 5000 PKK-Kämpfer «außer Gefecht» gesetzt worden, darunter seien unter anderem rund 600 Gefangene und Hunderte Verwundete. Die PKK bestätigte die Zahl der getöteten Kämpfer nicht.