Serbischer Generalstabschef soll in Kriegsverbrechen verwickelt sein

Der serbische Generalstabschef Ljubisa Dikovic ist schwerer Kriegsverbrechen beschuldigt worden. Er soll die 37. Motorisierte Brigade der Armee befehligt haben, die im April und Mai 1999 im Kosovo in vier Dörfern massenhaft Albaner vertrieben und ermordet hatte, berichtete das Menschenrechtszentrum in Belgrad. Dabei seien die Frauen und Kinder ins benachbarte Albanien deportiert und die Männer umgebracht worden. Die Staatsanwaltschaft wurde aufgefordert, schnellstens Ermittlungen aufzunehmen.