Sieben Tote nach Explosionen in chinesischer Hafenstadt

Bei schweren Explosionen in der nordchinesischen Stadt Tianjin sind nach Medienberichten mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen und Hunderte verletzt worden. Das berichtete die Zeitung «People's Daily».

Demnach wurden 300 bis 400 Menschen verletzt. Zwei Feuerwehrleute würden vermisst, berichtete der staatliche Fernsehsender CCTV. 

Laut CCTV wurde die Feuerwehr am Abend wegen eines Feuers in einem Lager mit gefährlichen Chemikalien alarmiert. Nachdem die Retter eintrafen, kam es zu mindestens zwei schweren Explosionen. Diese waren so stark, dass sie vom nationalen Erdbebenzentrum registriert wurden. Laut Berichten von Staatsmedien ist das Feuer mittlerweile unter Kontrolle. 

Auf Bildern und Videos in sozialen Netzwerken waren Feuerbälle, blutverschmierte Menschen und beschädigte Gebäude zu sehen. Die Opfer wurden durch umherfliegendes Glas und Steine verletzt. Staatsmedien berichteten, hunderte Menschen hätten sich zum Blutspenden gemeldet. Tianjin hat mehr als 10 Millionen Einwohner und ist eine bedeutende Hafenstadt östlich von Peking.