Sieg von Reker bei Kölner OB-Wahl jetzt amtlich

Der Sieg von Henriette Reker bei der OB-Wahl in Köln am Sonntag ist jetzt amtlich.

Die parteilose Kandidatin erhielt 8570 Stimmen mehr als das vom Kommunalwahlgesetz vorgeschriebene Mindestquorum von mehr als 50 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen. Das teilte die Stadt nach einer Sitzung des Wahlausschusses mit. Sie sei somit als neue Oberbürgermeisterin von Köln festgestellt worden. Reker erhielt laut Mitteilung 169 919 der insgesamt 322 696 gültigen Stimmen.

Die 58-Jährige war am Samstag vor ihrer Wahl zur Oberbürgermeisterin von einem 44-Jährigen aus fremdenfeindlichen Motiven niedergestochen und schwer verletzt worden. Sie wird weiterhin in einem Krankenhaus behandelt. Sobald Reker offiziell über ihren Sieg informiert ist, kann sie die Wahl annehmen und ist damit im Amt. Bis dahin übernimmt Stadtdirektor Guido Kahlen vom bisherigen Oberbürgermeister Jürgen Roters (SPD) die Führung der Stadtverwaltung. Im Rat und als Stadt- Repräsentantin wird Reker von den vier Bürgermeistern vertreten.