Siemens geht vorsichtig ins neue Jahr

Der Elektrokonzern Siemens geht auch wegen der Probleme im Windkraftgeschäft vorsichtig ins neue Geschäftsjahr. Angesichts der vielen Unsicherheiten und der Neuaufstellung des Konzerns rechnet der Vorstand nur mit einem Umsatz auf dem Vorjahresniveau.

Das teilte das Unternehmen am Donnerstag in Berlin mit. Den Gewinn will Siemens zwar um mindestens 15 Prozent steigern - das liegt aber vor allem am Verkauf von Unternehmensteilen. So gibt der Konzern seine Hörgeräte-Sparte für 2,15 Milliarden Euro an den schwedischen Finanzinvestor EQT und die deutsche Unternehmerfamilie Strüngmann als Co-Investor ab.

Im Schlussquartal 2013/14 (30.9.) schlugen Belastungen im Windkraft-Geschäft mit 223 Millionen Euro zu Buche. Unter dem Strich steigerte Siemens aber auch dank des Wegfalls von Kosten für das Sparprogramm den Gewinn von 1,1 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum auf 1,5 Milliarden Euro. Der Umsatz stagnierte bei 20,6 Milliarden Euro, und der Auftragseingang legte um zwei Prozent auf 20,7 Milliarden Euro zu.