USA und China im Südchinesischen Meer auf Konfrontationskurs

Mit einem verbalen Schlagabtausch haben die USA und China ihre Standpunkte zum Territorialstreit im Südchinesischen Meer unterstrichen. US-Verteidigungsminister Ashton Carter forderte China auf, sofort alle Aktivitäten wie Landaufschüttungen und den Bau permanenter Installationen auf umstrittenen Riffen zu stoppen. Die US-Verbalattacken entbehrten jeder Grundlage und seien konterproduktiv, erwiderte Oberst Zhao Xiaozhuo von der chinesischen Volksbefreiungsarmee. Im Südchinesischen Meer streiten mehrere Länder darüber, wer die Hoheit über Inseln und halb im Meer versunkene Riffe besitzt.