Sloweniens Banken brauchen 4,8 Milliarden Euro

Die acht angeschlagenen Banken des Eurolandes Slowenien benötigen knapp 4,8 Milliarden Euro zusätzliches Kapital.

Sloweniens Banken brauchen 4,8 Milliarden Euro
Boris Roessler Sloweniens Banken brauchen 4,8 Milliarden Euro

Das habe der von der EU verlangte Stresstest für die acht größten Geldhäuser ergeben, teilte Zentralbankgouverneur Bostjan Jazbec am Donnerstag in Ljubljana mit. Die drei größten Banken - NLB, NKBM und Abanka Vipa - werden vom Staat rund drei Milliarden Euro frisches Kapital erhalten, wie Finanzminister Uros Cufer sagte.

Die anderen fünf Institute sollten bis zum Jahresende rekapitalisiert werden, kündigten beide Experten an. Faule Kredite sollen zu einer neu gegründeten Bad Bank verschoben werden, sobald die EU-Kommission ihre Zustimmung gegeben habe. Alle Spekulationen über eventuelle ausländische Hilfen seien haltlos, sagten Jazbec und Cufer weiter.