Snowden warnt erneut vor Gefahr maßloser Überwachung

Der frühere US-Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden hat erneut vor den Gefahren unkontrollierter Überwachung für demokratische Gesellschaften gewarnt.

Anfangs hätte die internationale Öffentlichkeit den Nutzen seiner Enthüllungen nicht erkannt und auf die Regierungen vertraut, klagte er in einem vom «Spiegel» veröffentlichten «Manifest für die Wahrheit». Inzwischen werde aber weltweit über notwendige Reformen diskutiert. «Wir haben die moralische Pflicht, dafür zu sorgen, dass unsere Gesetze und Werte Überwachungsprogramme begrenzen und Menschenrechte schützen.»

Fast wortgleich wie in dem Brief, den der Grünen-Abgeordnete Hans-Christian Ströbele von einem Treffen mit Snowden mitgebracht hatte, heißt es: «Wer die Wahrheit ausspricht, begeht kein Verbrechen.»