Soldaten in Afghanistan und Mali schießen weiter mit mangelhaftem G36

Die Bundeswehr wird das Sturmgewehr G36 trotz Präzisionsproblemen bei Hitze zunächst weiter in heißen Gebieten wie Afghanistan oder Mali nutzen. Generalinspekteur Volker Wieker gab aber Anweisungen an die Soldaten, wie sie mit den Mängeln umgehen sollen. Dazu zählt das Einschießen der Waffe, um Abweichungen bei der Treffsicherheit festzustellen. Sofern die Lage es zulasse, sollte auch eine direkte Sonneneinstrahlung vermieden werden. In einer Untersuchung hatte die Bundeswehr festgestellt, dass das Gewehr bei hohen Temperaturen und bei Dauerfeuer nicht treffsicher ist.