Sommerflaute lässt Arbeitslosigkeit auf 2,77 Millionen steigen

Wegen der Sommerpause in vielen Betrieben und zahlreicher Schulabgänger auf Stellensuche ist die Zahl der Erwerbslosen im Juli um 61 000 auf 2,77 Millionen gestiegen. Das sind laut Bundesagentur für Arbeit dennoch 99 000 Betroffene weniger als vor einem Jahr. Insgesamt stehe der Arbeitsmarkt gut da, sagte BA-Chef Frank-Jürgen Weise. Hauptursache für den Anstieg sei die vorübergehende «Sucharbeitslosigkeit» junger Menschen, die in den Sommermonaten ihre Ausbildung beenden und deshalb eine Stelle suchen.