Spanien schlägt Türkei bei Wahl um Sicherheitsratssitz

In der Kampfabstimmung um die Neubesetzung des UN-Sicherheitsrates hat Spanien die Türkei geschlagen. In der Vollversammlung der Vereinten Nationen bekamen die Spanier im dritten Wahlgang 132 Stimmen, gerade vier mehr als nötig.

Die Türkei kam nur noch auf 60 Stimmen. Der türkische Vertreter sprang sofort auf und gratulierte seinem spanischen Kollegen. Schon zuvor waren Neuseeland, Angola, Malaysia und Venezuela gewählt worden. Sie werden die nächsten beiden Jahre als fünf von zehn nichtständigen Mitgliedern im UN-Sicherheitsrat sitzen. Ausscheiden werden dafür Australien, Luxemburg, Südkorea, Ruanda und Argentinien.