Spannungen wegen Nemzow-Mord und Ukraine überschatten UN-Sitzung

Die Ukraine-Krise und der Mord an Kremlkritiker Boris Nemzow haben den Auftakt der Frühjahrssitzung des Menschenrechtsrates der UN überschattet. Russlands Außenminister Sergej Lawrow warnte vor dem Gremium, den Mord an Nemzow für politische Ziele zu benutzen. Zuvor hatten Politiker der USA und Europa Moskau aufgerufen, den Mord rasch und transparent aufzuklären. Auch in der Ukraine-Krise sind die Positionen weiter verhärtet. Lawrow nutzte seinen Auftritt für eine Attacke auf Washington. Wer nach Waffenlieferungen rufe, müsse die Verantwortung für das Scheitern von Friedensbemühungen übernehmen.