«Spiegel»: Atomkonzerne wehren sich gegen längere Haftung

Die Energiekonzerne wehren sich laut «Spiegel» gegen schärfere Regeln bei milliardenschweren Haftungsfragen für Atomkraftwerke und radioaktiven Abfall. Wenn sich ein Konzern aufspaltet und die Atomanlagen in eine Tochtergesellschaft ausgliedert, dann sei die Haftung der Muttergesellschaft bislang auf maximal fünf Jahre begrenzt. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel wolle das nun per Gesetz ändern und die Fünfjahresfrist abschaffen, schreibt das Nachrichtenmagazin. Die Konzerne hätten bei der Regierung erbitterten Widerstand angekündigt.