«Spiegel»: Bundesregierung ändert Haltung zu Griechenland

Die Bundesregierung hat ihre Haltung zu einem Austritt Griechenlands aus der Eurozone anscheinend geändert. Bundeskanzlerin Angela Merkel und Finanzminister Wolfgang Schäuble hielten ein Ausscheiden des Krisenlandes aus der Währungsgemeinschaft inzwischen für verkraftbar, berichtet «Der Spiegel» unter Berufung auf Regierungskreise. Grund für diese Einschätzung seien Fortschritte, die die Eurozone seit dem Krisenhöhepunkt 2012 gemacht habe. Wenn das Land nach der Parlamentswahl am 25. Januar seinen Sparkurs aufgebe, halte die Bundesregierung den Austritt für nahezu unausweichlich.