Staat verdient weiterhin bestens am Rauchen

Trotz leicht sinkender Absatzmengen verdient der deutsche Staat an der Tabaksteuer weiterhin prächtig.

Staat verdient weiterhin bestens am Rauchen
Arno Burgi Staat verdient weiterhin bestens am Rauchen

Im dritten Quartal dieses Jahres lag der Verkaufswert der versteuerten Tabakwaren mit 6,7 Milliarden Euro rund 3,3 Prozent über dem Vergleichswert aus dem Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte.

Nach deutlichen Steuererhöhungen zu Jahresbeginn waren in der ersten Jahreshälfte Absatz und staatliche Einnahmen zunächst zurückgegangen. Die Industrie hatte die Steuererhöhungen erst mit Verzögerung an die Konsumenten weitergegeben und zur Jahresmitte den Päckchenpreis um etwa 20 Cent erhöht. Weitere jährliche Steuererhöhungen bis zum Jahr 2016 sind bereits beschlossen.

Im dritten Quartal nahm im Jahresvergleich die Anzahl der versteuerten Zigaretten nur noch leicht um 0,2 Prozent auf rund 22 Milliarden Stück ab. Auch die Zahl der versteuerten Zigarren (-2,8 Prozent) und die Menge des Feinschnitts (-3,9 Prozent) gingen zurück. Einen Zuwachs von 7,6 Prozent registrierten die Statistiker hingegen beim Pfeifentabak.