Staatsanwalt: Rechtsextreme Gruppe wollte Flüchtlingsheime angreifen

Die von der Polizei in Franken hochgenommene rechtsextreme Gruppe hatte laut Staatsanwaltschaft Anschläge auf Asylbewerberheime und Angehörige des linken Spektrums geplant. Die Beschuldigten hätten unter anderem Sprengsätze in zwei Bamberger Unterkünfte für Flüchtlinge werfen wollen, um Angst und Schrecken zu verbreiten, sagte Oberstaatsanwalt Erik Ohlenschlager. Das sogenannte Balkan-Zentrum in Bamberg hätte demnach eines ihrer Ziele sein können. Für die geplanten Taten hätten mehrere der 13 Beschuldigten kiloweise pyrotechnisches Material - darunter sogenannte Kugelbomben - aus Osteuropa bestellt.