Staatsanwaltschaft fordert Freispruch für Strauss-Kahn

Im Prozess um illegale Sexpartys der «Carlton»-Affäre hat die Staatsanwaltschaft in Lille einen Freispruch für Dominique Strauss-Kahn gefordert.

Der frühere Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF) habe weder die Prostituierten bezahlt noch die Abende organisiert oder einen finanziellen Vorteil gehabt.

Das sagte Staatsanwalt Frédéric Fèvre vor dem Strafgerichtshof im nordfranzösischen Lille. Bei den 13 anderen Angeklagten sprach sich die Staatsanwaltschaft überwiegend für Bewährungs- und Geldstrafen aus. Der Bordellbetreiber soll nach den Vorstellungen der Anklagebehörde für ein Jahr ins Gefängnis.