Staatsanwaltschaft verteidigt Steuerermittlungen gegen Gurlitt

Die Staatsanwaltschaft hat die Steuerermittlungen gegen Cornelius Gurlitt verteidigt, in dessen Münchner Wohnung 1400 Bilder beschlagnahmt wurden. Steuerlich relevant sei nicht der Wohnsitz, sondern der Lebensmittelpunkt und für bestimmte Steuern nicht einmal der, sagte der Augsburger Oberstaatsanwalt Reinhard Nemetz auf Anfrage. Er reagierte damit auf einen Bericht der «Süddeutschen Zeitung» vom Wochenende, wonach der deutsche Fiskus für Gurlitt möglicherweise gar nicht zuständig ist. Gurlitt habe in Österreich Steuern gezahlt; er hatte einen Hauptwohnsitz in Salzburg.